Kathedrale Notre Dame Paris für Klassenfahrten und Gruppenreisen

Die Kathedrale Notre-Dame gehört zu den bekanntesten Kirchen von Paris und ist die Mutterkirche des Erzbistums der Stadt. Sie liegt auf der Seineinsel Île de la Cité, wurde zwischen 1163 und 1345 erbaut und gilt damit als eine der frühesten gotischen Kirchen in Frankreich.

Notre-Dame besitzt mit seinen zwei Türmen eine sehr charakteristische Silhouette. Beide Türme sind jeweils 69 Meter hoch und der dahinter liegende Dachreiter misst sogar 96 Meter. Die Fassade wird zunächst einmal von drei großen Portalen bestimmt, wobei das mittlere, aufgrund seiner Größe, geringfügig hervorgehoben wird. Neu in der Fassadengestaltung war die Einführung einer Königsgalerie oberhalb der Portale. Sinnbildlich geht es um die Vereinigung von Kirche und Monarchie, wobei es sich bei den 28 figürlich dargestellten Königen um die Könige von Juda handelt. Da die Originale der überlebensgroßen Königsfiguren im Zuge der Französischen Revolution zerstört wurden, handelt es sich heute nur noch um neuzeitliche Interpretationen. Viktor Hugo ließ von den Grotesken der Galerie des Chimères zu seinem Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ inspirieren. Auch bei diesen Wasserspeiern handelt es sich nicht mehr um die Originale, sondern um Neuschöpfungen aus dem 19. Jahrhundert. An der Kathedrale von Notre-Dame sind neben der Königsgalerie und den Wasserspeiern vor allem die über den Seitenschiffdächern hinaufsteigenden Strebebögen zu erwähnen, die neu im gotischen Kathedralbau waren.

Der Innenraum der Kathedrale von Notre-Dame ist fünfschiffig und rund 130 Meter lang. Sehenswert sind der Hochaltar mit einer marmornen Pietà, die von zwei weiteren knienden Marmorskulpturen, Ludwig XIV. und Ludwig XIII. flankiert wird. Der bronzene Hauptalter im Bereich der Vierung stammt von Jean Touret und zeigt die vier Evangelisten des Neuen Testaments sowie die Propheten des Alten Testaments. Der Kirchenschatz von Notre-Dame wird in einem Anbau ausgestellt. Kunsthistorisch interessant sind vor allem die Behältnisse für die Dornenkrone und einen Kreuznagel, die aus napoleonischer Zeit stammen. Ursprünglich hat die Kathedrale von Notre-Dame einmal 20 Glocken besessen. Während der Französischen Revolution wurde jedoch ein großer Teil von ihnen zerstört. Bis zum Jahr 2013 wurde das Geläut immerhin auf insgesamt 10 Glocken erweitert. Bis dahin hatte Notre-Dame nur noch fünf große Glocken. Neben den Glocken ist vor allem die große Hauptorgel der Kathedrale interessant, die zwischen 1400 und 1403 vom Orgelbauer Friedrich Schambantz gebaut wurde

 

Gruppenreisen, Klassenfahrten und Studienreisen nach Paris: Gruppenpreise und Führungen  

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_Notre-Dame_de_Paris 

http://www.notredamedeparis.fr/spip.php?rubrique2 

http://www.notredamedeparis.fr/spip.php?rubrique70

 

 

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